“Jetzt habe ich ein richtig gutes Gefühl”

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“Jetzt habe ich ein richtig gutes Gefühl”


March 5, 2023




von Sascha Staat

 

Nach mehr als zwei Jahren kehrte Annika Lott wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurück und wusste in den beiden Spielen gegen Ungarn und Polen zu überzeugen. Nach dem 32:30 Erfolg am Sonntag gegen Polen  sprach sie über die Leistungen des Teams und auch ihre eigene Rolle.

Herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg und natürlich auch zu den zwei Siegen in den beiden Spielen. Wie bewertest Du eure Leistung in diesen Partien?

AL: Erstmal vielen Dank. Ich glaube wir können einfach zufrieden mit unserer Leistung sein. Die zwei Siege sind enorm wichtig, auch für ein gutes Gefühl. Heute war es nicht immer einfach und wir haben in der Pause überlegt, was wir in der Abwehr ändern können. Ich glaube, das haben wir im dann ganz gut umgesetzt mit dem schnellen Tempo nach vorne. Jetzt haben wir alle ein gutes Gefühl und können damit nach Hause fahren, um im nächsten Lehrgang wieder komplett neu von vorne zu starten.

Ich würde jetzt mal behaupten, dass drei der vier Halbzeiten absolut in Ordnung waren, teilweise sogar richtig gut. Aber heute gegen Polen war die Defensive nicht stabil. Waiewar eigentlich der Ansatz?

AL: Also eigentlich war unser Plan kompakt zu stehen und auf die Rückraumschützen rauszugehen. Das hat einfach nicht funktioniert. Die Polinnen konnten trotzdem noch von hinten ordentlich werfen, hatten einen freien Wurfarm.  Vorher hatte wir besprochen, dass wir auf den Wurf raufgehen wollen. In der zweiten Halbzeit haben wir das auch besser umgesetzt. Aber dafür gibt es ja auch mal zwei Halbzeiten, damit man etwas ändern kann.

Welches Gefühl hast Du denn generell in den vergangenen Tagen hier bei der Mannschaft bekommen?

AL: Ein super Gefühl. Ich wurde wieder gut aufgenommen nach zwei Jahren, wo ich nicht dabei war. Ich war natürlich schon ein bisschen aufgeregt. Am Anfang ist das natürlich logisch, aber es ist einfach ein gutes Gefühl, Schritt für Schritt weiter zu gehen. Und jetzt habe ich ein richtig gutes Gefühl. Ich durfte spielen und freue mich auf die nächsten Aufgaben, wenn ich dabei sein darf.

Du spielst im Verein tendenziell eher im halblinken Rückraum. In der Nationalmannschaft warst Du im ersten Spiel der Backup für Alina Grijseels, die heute angeschlagen nicht mit dabei war. Wie bewertest Du diese unterschiedlichen Rollen für Dich persönlich?

AL: Ich muss sagen, ich finde es einfach sehr cool, weil Du einfach auf der Mitte noch mal einen anderen Überblick hast. Aufgrund von ein paar Verletzungen spiele ich da auch im Verein im Moment ein wenig mehr. Ich freue mich einfach beide Rollen zu spielen. Es ist mit Markus Gaugisch auch abgesprochen. Generell hast Du halt eine andere Übersicht, Du musst das Spiel anders leiten. Aber ich mache es total gerne und nehme es gerne an.

Deine Wurfgefahr scheint Dir da sehr entgegen zu kommen, weil so auch noch ein paar mehr Räume für die Kreisläuferinnen entstehen.

AL: Definitiv. Ich glaube, dass ich da noch eine Menge Potenzial habe. Mit meinen Schlagwürfen hat das teilweise auch ganz gut geklappt. Ich mag die Rolle auf der Mitte auch super gerne, also nehme ich sie auch gerne weiter an.

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